Herzlich Willkommen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Besucherinnen, liebe Besucher! Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten des SPD Ortsvereins Breuberg im Odenwald. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und laden Sie herzlich ein mit uns in Kontakt zu treten. Herzliche Grüße, Dr. Karin Lichtblau und Deirdre Heckler.

 
 

Kommunalpolitik Frohe Weihnachten

Ein außergewöhnliches Jahr voller Herausforderungen und Einschränkungen geht zu Ende. Auch Weihnachten und Silvester können und sollten wir nicht wie gewohnt feiern. Denn nur mit Disziplin und Achtsamkeit ist die bedrohliche Entwicklung der Corona-Pandemie zu beenden.

Umso mehr ist es uns ein Herzensanliegen all denen zu danken, die sich in den vergangenen Monaten unermüdlich für das Gemeinwohl eingesetzt haben: Den Angehörigen der systemrelevanten Berufe ebenso wie vielen Ehrenamtlichen, die für andere da waren und sind. Denjenigen, die unser Gesellschaftssystem aufrechterhalten, für Wohlergehen und Sicherheit sorgen. Und ein Dank gilt auch den Bürger*innen, die ihren Mitmenschen einfach Zeit schenken, damit die Einsamkeit trotz Abstand und Kontaktbeschränkungen nicht zu groß wird. 

Gemeinsam und „mit Abstand“ werden wir die schwierigen Wochen, die vor uns liegen meistern!

In diesem Sinnen wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest „im kleinen Kreis“, eine erholsame Zeit zwischen den Jahren und alles Gute, Zuversicht und Gesundheit für das Jahr 2021!

Beste Grüße

Deirdre Heckler und Dr. Karin Lichtblau

für die SPD- Fraktion und den SPD Ortsverein Breuberg

Veröffentlicht am 23.12.2020

 

Kommunalpolitik Pressebericht zum Online-Meeting mit Maria Noichl zum Thema EU Agrarpolitik am 26.11.2020 Mensch, Tier und Klima -

Landwirtschaft geht uns alle an

Die Folgen europäischer Agrarpolitik auf Mensch, Tier und Klima

Besondere Zeiten erfordern neue Lösungen. Und so kam Maria Noichl /MdEP und landwirtschaftspolitische Sprecherin der Europa-SPD Corona-bedingt nicht persönlich in den Odenwald, sondern war virtuell zu Gast.

In dem vom SPD-Ortsverein Breuberg organisierten Online-Meeting erläuterte sie die Beschlussfassungen des europäischen Parlaments zur gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (kurz GAP) und ihre Folgen für die deutschen Landwirte und Verbraucher.

Schon auf den Weg gebracht ist die „rote Architektur“. Eine wichtige, von der sozialdemokratischen Fraktion eingebrachte Beschlussfassung, die Saisonarbeiter*Innen ebenso wie die Arbeiter*innen in der Fleischindustrie vor Ausbeutung schützt und die Beachtung der nationalen Mindestlöhne einfordert. Positiv zu bewerten ist auch der Beschluss, dass aus dem flächengebundenen Direktzahlungsbudget der 1. Säule zukünftig 30% für Eco- Schemes (Öko-Regelungen) zugunsten von Klima-, Umwelt- und Tierschutzmaßnahmen verausgabt werden.

Zwar haben die SPD-Abgeordneten „bis zur letzten Minute“ so Noichl, für eine ambitionierte europäische Agrarpolitik gekämpft. Aber letztlich dem Maßnahmenpaket nicht zugestimmt, da der Green Deal und die Farm-to-Fork Strategie der EU-Kommission kaum Eingang in die Beschlüsse fanden. Weiterverhandelt über die Neuausrichtung der GAP wird in den kommenden Monaten im sogenannten Trilog zwischen der EU-Kommission, dem Agrarrat und dem europäischen Parlament. Denn erst hier wird darüber entschieden, welche Schwerpunkte in den Jahre 2021-2027 gesetzt werden.

Nach Meinung der SPD-Politikerin wird der Klima- und Umweltschutz erst mit einer ortsnahen und damit auch verstärkt ländergebundenen Lebensmittel-Produktion vorangebracht werden. Auch Deutschland trägt hier eine globale Verantwortung. Denn immerhin rund 7 % der bundesdeutschen CO2-Emissionen resultieren direkt aus der Landwirtschaft. Dazu importiert Deutschland eine globale Fläche von der Größe Frankreichs, mit massiven Auswirkungen auf den globalen Süden und auf das Klima.

Nach dem Prinzip „öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen“ sollten die Landwirte für die erbrachten Ökosystem-Dienstleistungen wie Wasser-, Boden- und Klimaschutz über den eigentlichen Einnahmeverlust hinausgehend bezahlt werden.

Ebenso auf Zustimmung aller Diskussionsteilnehmer stieß die Forderung nach einer flächengebundenen Tierhaltung, die dem jahrelangen Appell „Wachsen oder Weiche“ klar entgegensteht. Dazu ist es allerdings nötig die fortschreitende Flächenversieglung und den damit einhergehenden Verlust von wertvollem Ackerland zu stoppen. Profitieren würden davon alle – die Verbraucher, die Betriebe und auch die Natur.

Aus Sicht von Kreislandwirt Hans Trumpfheller brauchen die Landwirte bei allen gesellschaftlichen Forderungen und politischen Entscheidungen vor allem Planungssicherheit, die von einem massiven Bürokratie-Abbau begleitet werden muss. Erst dann ist die Zukunft der regionalen Lebensmittel-Produktion gesichert.

Fazit von Maria Noichl: Auch deshalb ist Agrarpolitik viel mehr als reine Landwirtschaftspolitik. Sie beeinflusst die Umwelt ebenso wie das Klima und die soziale Situation der Menschen. Sie „steckt fast überall drin und wird fast überall gemacht. In Brüssel, ebenso wie im kommunalen Parlament, das die regionale Vermarktung fördert oder eben auch an der Ladentheke, indem der Verbraucher nicht zum billigsten, sondern zum regionalen Produkt greift“. Auch deshalb muss die Politik die Regionalität verstärkt in den Blick nehmen und den Landwirten eine klare Perspektive für die Zukunft geben – denn Landwirtschaft geht uns alle etwas an.

Veröffentlicht am 22.12.2020

 

Kommunalpolitik „Mensch, Tier und Klima“ - Folgen der EU- Agrarpolitik

Ankündigung Online-Meeting mit Maria Noichl zum Thema EU Agrarpolitik am 26.11.2020

Online Veranstaltung am 26.11.2020 ab 19:00 Uhr mit Maria Noichl /MdEP

Gastgeber: SPD-Ortsverein Breuberg 

 

Die europäische Landwirtschaftspolitik verfügt mit rd. 58 Milliarden € jährlich über die zweitgrößte Position im gesamteuropäischen Haushalt. Ein Großteil davon fließt in die Landwirtschaft, daneben wird der ländliche Raum, beispielsweise über das auch bei uns oft genutzte LEADER-Programm, gefördert.

Mit den Ende Oktober im EU-Parlament mehrheitlich gefassten Beschlüssen zur Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik – kurz GAP- sollte die zukünftige Landwirtschaftspolitik nachhaltiger und zukunftsfähiger werden. „Bis zur letzten Minute“ hat die SPD-Abgeordnete Maria Noichl für eine ambitionierte europäische Agrarpolitik gekämpft, die Klima, Tier und Mensch umfassend schützt.

Warum die sozialdemokratische Fraktion im EU- Parlament dem Regelwerk letztlich nicht zustimmte, es aber dennoch eine Chance für eine zukunftsfähige Agrarpolitik gibt, das wird Maria Noichl am 26.11.2020 in der Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr in der virtuellen Veranstaltung erläutern.

Maria Noichl ist seit 2014 Abgeordnete im EU-Parlament, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Europa-SPD und gehört darüber hinaus verschiedenen Ausschüssen an (Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter, Entwicklungsausschuss u.a.).

 

Für die Teilnahme am Online – Meeting bitten wir um Anmeldung über info@spd-breuberg.de

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 22.11.2020

 

Ortsvereine Excursion AK Landwirtschaft Hessen Süd

Über die großen Herausforderungen, vor der die bäuerlichen Familienbetriebe stehen, diskutierten die Mitglieder des Arbeitskreises Landwirtschaft der SPD Hessen Süd mit den Landwirten und Landwirtinnen im Laufe der Exkursion zum Familienbetrieb von  Andrea Rahn-Farr, der Vorsitzenden  des Regionalbauernverbands Wetterau-Frankfurt. Dass viele der intensiv diskutierten Punkte auch für den Odenwald relevant sind, brachten die Vorsitzenden der Ausschüsse für Landwirtschaft- und Umwelt Eva Heldmann (Odenwaldkreis) und Karin Lichtblau (Stadt Breuberg) mit ihren Beiträgen zum Ausdruck. Wie auch Joachim Diesner, Leiter des Arbeitskreises, sehen beide die Notwendigkeit landwirtschaftliche Themen verstärkt in die innerparteiliche Arbeit der SPD einzubringen.

Veröffentlicht am 25.09.2020

 

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RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

Bürgermeister Jörg Springer

 

Landrat Frank Matiaske

 

 

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