Lokalpolitik Bitte immer mit Abstand und Maske!

In Hessen gelten seit dem 7.05. umfassende Corona-Lockerungen (s.u.).

Dennoch müssen die grundlegenden Hygiene- und Abstands-Regeln unbedingt weiterhin eingehalten werden. Nur so kann vermieden werden, dass die Fallzahlen auf über 50 Infizierte pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche steigen und die Notbremse gezogen werden muss _ ein zweiter lock-down mit den uns allen bekannten Folgen.

Ein Mindest-Abstand von 1,5 m ist grundlegend wichtig, da das Virus beim Sprechen, Husten und Niesen über die Atemluft in Form feuchter Tröpfchen in der Umgebungsluft verteilt wird.

Das Tragen von Masken in Form eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) oder einer selbstgenähten Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist in der Öffentlichkeit (in den Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, in Geschäften, Bank- und Postfilialen) weiterhin vorgeschrieben.

Allerdings darf das Tragen auf keinen Fall dazu führen, die Abstandsregeln zu unterlaufen, denn die Bedeckung schützt nicht Träger*in, sondern vermindert das Infektionsrisiko für das Gegenüber.

Nach wir vor sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum Eigen- und Fremdschutz das Einhalten der Husten- und Niesregeln (Niesen in die Armbeuge), eine gute Händehygiene (gründliches Waschen mit Seife oder Einreiben mit Händedesinfektionsmittel für mind. 30 sec.).

Weitere Einzelheiten zum Infektionsschutz u.a. unter:

 https://www.infektionsschutz.de/

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

 

Einige hessische Corona-Lockerungen im Überblick (Auszug aus der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung):

Ab dem 9. Mai ist wieder gestattet

  1. sich zusätzlich zu den im eigenen Hausstand lebenden Personen mit Angehörigen eines weiteren Hausstands in der Öffentlichkeit zu treffen
  2. Sport zu treiben, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden.
  3. Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash können ab dem 9. Mai 2020 unter vergleichbaren Voraussetzungen wieder ihre Tore öffnen bzw. gespielt werden.
  4. Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen zu erlauben (Gilt auch für Theater, Konzerte und Kultureinrichtungen). 
  5. Alle Geschäfte dürfen öffnen, allerdings sind je angefangenen 20m²  nur ein Kunde zulässig.
  6. Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen etc. dürfen bereits seit dem 4. Mai wieder öffnen.

Ab dem 15. Mai 2020 ist eine Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Casinos und Spielhallen (innen und außen) unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten möglich und Fitnessstudios können wieder öffnen.

Die umfangreichen Bestimmungen für allgemeinbildende Schulen und die Betreuung in Kindertagesstätten sind ebenfalls unter https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/unser-plan-fuer-hessen nachzulesen.

Alle Verordnungen gelten bis zum 5. Juni 2020.

Weitere Informationen:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/unser-plan-fuer-hessen

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/unser-plan-fuer-hessen

Bleiben Sie gesund und Danke für das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln!

Veröffentlicht am 10.05.2020

 

Lokalpolitik Aufruf Dr. Jens Zimmermann und SPD-Ortsverein zum 1. Mai 2020

Das Fest fällt aus, die politische Botschaft bleibt

Krise meistern mit Solidarität –

Aufruf Dr. Jens Zimmermann und SPD-Ortsverein zum 1. Mai 2020       

 

 „Unser Land kann die Krise meistern, wenn wir zusammenhalten und alle mitanpacken. Mit Zuversicht können wir in Hessen, Deutschland und der Europäischen Union mit guter Zusammenarbeit gestärkt die Krise bestehen“, bewertet Dr. Jens Zimmermann, SPD-Bundestagsabgeordneter die aktuelle Ausnahmesituation in Zeiten der Corona-Krise. Anlässlich des Tages der Arbeit wäre der Abgeordnete für den Wahlkreis Odenwald bei zahlreichen Maifeiern und Kundgebung unterwegs gewesen. "Ich werbe jetzt digital in den sozialen Medien und in Pressemitteilungen für gute Arbeit und starke Arbeitnehmerrechte. Die Arbeitswelt hat sich auch bei uns in der Region für viele verändert. Es ist richtig, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ein Recht auf Homeoffice auf den Weg bringen wird."

 

In diesem Jahr steht der 1. Mai 2020 unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine“. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und auch die SPD haben die historische Entscheidung getroffen. Die 1. Mai-Kundgebungen finden wegen der Corona-Pandemie nicht auf Straßen und Plätzen statt, sondern digital https://www.spd.de/aktuelles/1-mai-2020/aufruf-zum-1-mai-2020-solidaritaet/.

Auch ohne Pandemie hätte Zimmermann über die Veränderungen der Arbeit gesprochen. Denn unsere Welt befindet sich mitten im Wandel. Am Freitag hat der Deutsche Bundestag das Arbeit-von-morgen-Gesetz beschlossen. Damit können viele Weiterbildungen im Job ermöglicht werden. Gegen die Unsicherheit vieler Beschäftigter stellt Zimmermann den Erfolg der SPD in den jüngsten Koalitionsverhandlungen in den Mittelpunkt: Das Kurzarbeitergeld wird in der Krise erhöht und das Arbeitslosengeld verlängert.

 

Wir finden, dass damit gute Beschlüsse im Deutschen Bundestag gefasst wurden. Viele positive Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger zum entschlossenen Handeln der Politik belegen dies.

Bemerkenswert ist die Solidarität in weiten Teilen der Gesellschaft und ebenso ist das soziale Engagement auf vielen Ebenen großartig, wie auch die tollen Beispiele in Breuberg,  die Masken-Nähaktionen,  die Einkaufshilfen und  viele weiteren Aktivitäten zeigen.

 

Wir danken allen, so Deirdre Heckler und Dr. Karin Lichtblau, die Vorsitzenden des SPD Ortsvereins in Breuberg, die tatkräftig mitanpacken. Voran den engagierten Beschäftigten im Gesundheitswesen, in den Alten- und Pflegeheimen, in den Supermärkten und im Reinigungsgewerbe. Es ist gut, dass die Beschäftigten, die den `Laden´ am Laufen halten, von allen Seiten Anerkennung bekommen. Als SPD wissen wir jedoch, Wertschätzung muss sich auch in guten Arbeitsbedingungen und einer besseren Bezahlung zeigen. Beschäftigte sollten deshalb die Chance nutzen, in die Tariforganisationen und Gewerkschaften einzutreten. Auch wenn das Feiern an diesem außergewöhnlichen 1.Mai ausfällt, bleibt die politische Botschaft: Die Gewerkschaften sind die aktiven Verbände für Gerechtigkeit, für gute Löhne und für eine soziale und solidarische Gesellschaft."

 

Mehr dazu:

 https://www.spd.de/aktuelles/1-mai-2020/

 

https://www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit

Veröffentlicht am 01.05.2020

 

Kommunalpolitik 1. Mai 2020

Breuberg

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der 1. Mai steht für Solidarität und Zusammenhalt. In Zeiten der Corona-Pandemie wird der Tag der Arbeit 2020 ein anderer sein, denn wir alle sind aufgerufen „mit Anstand Abstand zu halten“.

Trotzdem ist der Tag voller Aktivitäten - digital und in den sozialen Netzwerken. Mehr dazu erfahren Sie u.a. auf der Homepage der SPD Breuberg unter https://www.spd-breuberg.de/

Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Frauen und Männer, die unsere Gesellschaft auf allen Ebenen mit ihrer herausragenden Arbeit und ihrem großartigen ehrenamtlichen Einsatz stützen und schützen

wünschen wir Ihnen einen schönen 1.Mai und bleiben Sie gesund!

Ihr SPD-Ortsverein Breuberg

Deirdre Heckler und Dr. Karin Lichtblau

Vorsitzende

Veröffentlicht am 30.04.2020

 

Bildrechte: SPD-Kreistagsfraktion Odenwaldkreis Landkreis SPD-Kreistagsfraktion zeigt Flagge zum 1. Mai

Da in diesem Jahr keine Kundgebungen des DGB zum 1. Mai stattfinden können, setzen die Abgeordneten und Beigeordneten der SPD im Kreistag des Odenwaldkreises von zuhause aus ein Zeichen der Solidarität. Für einen starken Sozialstaat! Gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und sichere Arbeitnehmerrechte sind gerade jetzt wichtiger denn je! Solidarisch ist man nicht alleine!

Veröffentlicht von SPD Odenwald am 30.04.2020

 

Landkreis SPD Odenwaldkreis kritisiert hessische Lockerung für den Besuch von Pflegeheimen scharf

Der Vorsitzende der SPD im Odenwaldkreis, Rüdiger Holschuh und der Vorsitzende der sozialdemokratischen Kreistagsfraktion, Raoul Giebenhain reagieren mit Entsetzen und scharfer Kritik auf die Ankündigung der schwarz-grünen Landesregierung, das Besuchsverbot für Pflegeheime ab kommender Woche zu lockern. "Offenbar ignoriert man in Wiesbaden einfach, dass im Odenwaldkreis Pflegeeinrichtungen massiv von dem Virus betroffen sind", so Holschuh und Giebenhain, die darauf hinweisen, dass Zweidrittel der an Corona verstorbenen Menschen im Kreisgebiet in Pflegeheimen gelebt haben. Nun aber würden genau diese Menschen, die allesamt Risikogruppen angehören und oft Vorerkrankungen hätten, unabwägbaren Gefahren ausgesetzt.

Veröffentlicht von SPD Odenwald am 29.04.2020